Ehrenamt

Es gibt nichts Gutes, außer ...: Ehrenamtliches Engagement in der Jugendarbeit

Ob Politik, Soziales, Kultur oder Sport: Ohne ehrenamtliches Engagement sähen wesentliche Bereiche unserer Gesellschaft alt aus - und das ist durchaus wörtlich zu nehmen. Jugend zählt, wenn es darum geht, gesellschaftliche Institutionen mit Leben zu füllen, denn nur so können diese auf der Höhe der Zeit bleiben.

Demokratie darf nicht altern: Durch die Übernahme von Verantwortung und die Beteiligung an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen erwerben junge Menschen soziale Kompetenzen, die als Grundlage für eine aktive Rolle in der Demokratie schlicht notwendig sind. Jugendverbände und Jugendringe bieten seit jeher Raum, demokratisches Engagement einzuüben und zu praktizieren. Sie eröffnen Kindern und Jugendlichen Entfaltungs- und Experimentierfelder - Werkstätten für die Demokratie.

Neben solchen - unbezahlbaren - sozialen Kompetenzen, gibt es bei uns aber auch ganz konkret was zu gewinnen: Mit dem Heinz | Westphal | Preis zeichnen der DBJR und das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend besonders beeindruckende Projekte aus. Schaut doch einfach mal rein - es winken tolle Preise!

Ehrenamt - auf der Höhe der Zeit

Jugendarbeit darf man sich nicht statisch vorstellen. So, wie Kinder und Jugendliche von heute andere Interessen haben als etwa ihre Eltern, als diese jung waren, so verändert sich auch die Jugendarbeit stetig. Auch wenn sich die Tätigkeiten also ändern - was bleibt ist, dass junge Menschen auf vielfältige Weise und in konstantem Ausmaß ehrenamtlich aktiv sind. Das gilt in der verbandlichen Jugendarbeit auch für die Zugänge zum Engagement: Immer wieder finden sich neue und interessante Einstiegsmöglichkeiten, die vielen jungen Menschen eröffnet werden sollten.

Ein großer Renner - und starker Beweis für das starke ehrenamtliche Engagement von Jugendlichen - ist die Jugendleiter/innen-Card, kurz "Juleica“ . Diese Card, die schon mehr als 250.000 Jugendliche erworben haben, zeichnet kontinuierliches, qualifiziertes Engagement aus.

Wer es jetzt noch etwas genauer wissen will: Ausführliche Positionen könnt ihr dem Papier: „Verbandliche Jugendarbeit und die gesellschaftliche Debatte um das ehrenamtliche Engagement“ des Deutschen Bundesjugendrings entnehmen.


 

Bundesfinanzministerium würdigt ehrenamtliches Engagement

Jugendarbeit in Deutschland lebt nicht zuletzt vom unermüdlichen Einsatz ehrenamtlicher Kräfte. In Jugendverbänden, Jugendringen und vielen weiteren Organisationen haben junge Menschen zahlreiche Möglichkeiten, sich für andere einzubringen und damit ein Stück Demokratie zu leben.

Insgesamt engagieren sich in Deutschland rund 20 Millionen Menschen ehrenamtlich - in den unterschiedlichsten Bereichen, aber mit einem gemeinsamen Ziel: Das Leben in Deutschland ein Stück lebenswerter und menschlicher zu machen. Diese Bürgerinnen und Bürger sorgen ganz persönlich für den Zusammenhalt unserer Gesellschaft.

Damit “Ehrenamt” kein abstrakter Begriff bleibt, stellt das Bundesfinanzministerium einige dieser engagierten Menschen stellvertretend vor. Auf der Internetseite www.hilfen-fuer-helfer.de findet man Bilder und Portraits von jenen, die ihre Freizeit anderen Menschen widmen.

Ehrenamt hat viele Gesichter: Möglichkeiten, ehrenamtlich tätig zu werden, gibt es viele. Der Staat unterstützt Bürgerinnen und Bürger, die anderen helfen, ganz konkret. Mit dem “Gesetz zur weiteren Stärkung des bürgerschaftlichen Engagements” hat die Bundesregierung ein Zeichen für ehrenamtliches Engagement gesetzt. Das Gesetz gilt rückwirkend zum 1. Januar 2007. Es enthält etliche Steuererleichterungen für freiwillige Helferinnen und Helfern im gemeinnützigen, mildtätigen oder kirchlichen Bereich, aber auch für Bürgerinnen und Bürger, die steuerbefreite Körperschaften, also beispielsweise Stiftungen, durch eine Spende unterstützen oder selber eine Stiftung gründen.

Mehr Infos auch unter  www.bundesfinanzministerium.de



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